Institut für Weiterbildung, Beratung und Planung im Sozialen Bereich • IWIS e.V. • c/o Prof. Erich Schäfer, FH Jena, FB Sozialwesen, PF 100314, 07703 Jena
 

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Geschichte des IWIS e.V.

Im Januar 1995 wurde das IWIS von HochschullehrerInnen des Fachbereiches Sozialwesen der Fachhochschule Jena gegründet mit dem Ziel der qualifizierten Weiterbildung von Fach- und Führungskräften der Sozialen Arbeit.

Das IWIS führt seit 1997 qualifizierte Fort- und Weiterbildungen durch, so etwa die Weiterbildungen zum Supervisor von 1997-2006 und (aktuell) die einjährige Fortbildung "Systemische Perspektive".

Das IWIS gehört zur Gruppe der systemisch orientierten Institute.

Ausgewählte Aktivitäten des IWIS e.V.

1. Die Systemische Perspektive Fortbildung für die Beratung von Familien, Gruppen und Teams

Diese Maßnahme wird zusammen mit der Thüringer Sozialakademie, die die Organisation und das Marketing übernimmt, durchgeführt. Das IWIS Institut garantiert die fachlichen Standards der Dozenten. Ziel der Fortbildung ist es, durch die Vermittlung systemischer Sichtweisen und professioneller Handlungsstrategien die methodischen Kompetenzen für die Beratung von Familien, Gruppen und Teams zu erweitern. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, einen Teil der Voraussetzungen für die Supervisionsausbildung des IWIS zu erlangen.

2. Qualifizierung zum Supervisor/zur Supervisorin

Das Ziel der Weiterbildung ist die Befähigung der TeilnehmerInnen zur Durchführung von Supervision. Sie erwerben die erforderlichen professionellen Kompetenzen auf der personalen, methodisch-instrumentellen und konzeptionell theoretischen Ebene. Die Weiterbildung entspricht den derzeit gültigen Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSV). Die Teilnehmerinnen erhalten nach dem Abschlusskolloquium ein Institutsdiplom mit DGSV-Anerkennung. Bis 2006 haben wir selbst entsprechende Weiterbildungen durchgeführt.

3. Offener Fernsehkanal Gera (bis 2000)

Bei dieser Maßnahme handelte es sich um ein Forschungsprojekt. Da die ursprüngliche Absicht Offener Fernsehkanäle, größeren Bevölkerungsgruppen – insbesondere auch benachteiligter – bessere Artikulationschancen bei umfangreicher Themen- und Meinungsvielfalt zu bieten, nur selten den Ansprüchen gerecht geworden ist, sollten mit diesem Projekt die Ursachen erforscht werden. So wurden in diesem speziellen Fall die Wahrnehmung, Bewertung und Nutzung des Offenen Kanals Gera untersucht – letztlich, um die kommunikativen Kompetenzen zu steigern. Methoden dieser Untersuchung waren: Auswertung empirischer Daten, Auswertung bisheriger Untersuchungen über Offene Fernsehkanäle, schriftliche Befragungen, Interviews mit ausgewählten Gruppen und Einzelpersonen.

4. Weiterbildung zum Sozialarbeiter/Sozialpädagogen (bbW) (1996-1999) (mit Diplomprüfung an der FH Jena)

Bei den Kursteilnehmern handelte es sich um in der Sozialarbeit Tätige, die aber nicht über die geforderte Qualifikation (Diplom) verfügten. Die Weiterbildung hatte den Charakter einer Fernstudiums mit Präsenszeiten. Die Prüfungs- und Studienordnung entsprach denen des Fachbereiches Sozialwesen der FH Jena. Die Einstufungsprüfung in das 8. Semester der FH Jena und der daran anschließenden Erstellung der Diplomarbeit wurde vom TMWFK genehmigt. Lehrende waren Professoren des FB Sozialwesen der FH Jena und externe Dozenten mit der erforderlichen Qualifikation.

5. Fachtagung (1998)

In Zusammenarbeit mit dem FB Sozialwesen wurde die Organisation einer Fachtagung für Absolventen des Fachbereiches Sozialwesen übernommen.